Tierhilfe Ungarn e.V.
 
Ungarn, ein Land in der EU; Mitglied der Schengener Vertragsstaaten. Alle Bürgerinnen und Bürger genießen Freizügigkeit. Ein Land auf europäischen Standard?? Weit gefehlt!!! Mit Bestürzung mussten wir bei unseren Reisen nach Ungarn feststellen, dass der Tierschutz hier noch im Mittelalter angesiedelt ist. Hunde werden heute noch an Ketten gehalten (Kettenhaltung) Auf Wochenmärkten kann man neben Kartoffeln und anderen Gemüse auch Welpen und Junghunde als "Ware" kaufen. Das Geschäft mit der "Ware" Tier läuft gut. Viele ungarische Tierheime, wenn man sie denn als solche bezeichnen kann, befinden sich in einem schlechten Zustand. Die Heime sind überfüllt. Bis zu sechs!!!!! Hunde müssen sich einen Zwinger teilen. Diese Zwinger sind weder im Sommer vor der Hitze geschützt, noch im Winter vor Kälte. Im Februar 2009 mussten wir mit eigenen Augen sehen wie Hunde auf dem Betonboden im Tierheim festgefroren waren und gestorben sind. Extrem schlechte Bedingungen herrschen in der Puszta oder in den ländlichen Gegenden. Von der ungarischen Regierung gibt es so gut wie keine Zuschüsse für die Rettung oder für die artgerechte Haltung der Tiere. Schlimmer noch in diesem europäischen Land gibt es unzählige Tötungsstationen, die die ausgesetzten oder rumstreunenden Tiere einfangen und auf bestialische Weise umbringen. Gerade am Balaton, im Touristengebiet der Ungarn werden Tiere eingefangen und umgebracht.
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